Unsere Schülerinnen und Schüler
In die Michael-Ende-Schule werden Schülerinnen und Schüler eingeschult, bei denen „ ...der Gebrauch der Sprache nachhaltig gestört und mit erheblichem subjektiven Störungsbewusstsein sowie Beeinträchtigungen in der Kommunikation verbunden ist, so dass (dies) durch schulbegleitende oder zeitlich begrenzte stationäre Maßnahmen nicht behebbar ist." (Ausbildungsordnung über die sonderpädagogische Förderung (AO-SF vom 29.04.2005) Die Entwicklungsstörungen im sprachlichen Bereich beziehen sich auf die Ebenen Sprachverstehen, Sprachverarbeitung und Sprechen.
Dabei treten unterschiedliche Erscheinungsbilder auf:
- Aussprachestörungen (Fehlbildungen, Auslassungen, Ersetzungen, Hinzufügungen oder Umstellungen einzelner Laute und Lautverbindungen)
- Wort- und Satzbildungsfehler (reduzierte Satzstrukturen/ Umstellungen von Satzelementen u.a.)
- Redeflussstörungen (Stottern, Poltern)
- ein geringer, nicht altersentsprechender Wortschatz bzw. Wortfindungsstörungen
- Sprachverständnisstörungen
- besondere Formen von Sprachstörungen wie z.B. Näseln, organische Veränderungen der Sprechorgane (z.B. Lippen-, Kiefer- und/oder Gaumenspalten) oder Stimmstörungen
- psychisch bedingte Kommunikationsstörungen (Mutismus u. a.)
- Störungen im Schriftspracherwerb
Diese sprachlich orientierte Symptomatik geht oft einher mit Förderbedarf in Bereichen der sprachtragenden Basisfunktionen wie:
- Wahrnehmung
- Motorik
- Kognition
- Psychosoziales Verhalten
Zurück zur vorherigen Seite...
