Das E-Klassen Konzept der Michael-Ende-Schule als Basis der LRS Prävention
Das Konzept der E-Klassen zielt auf den Ausbau aller Kompetenzen jedes einzelnen Schülers, insbesondere der Vorläuferfunktionen des Schriftspracherwerbs unter Berücksichtigung aller Entwicklungsbereiche ab. Die Förderung ist so ausgerichtet, dass sie die Kinder in ihrem individuellen Entwicklungsprozess unterstützt. Dabei werden die Stärken eines jeden Schülers als Motivationsmotor genutzt, um in den Bereichen mit den Schülern zu arbeiten, in denen sie ihre Kompetenzen ausbauen können. Im Folgenden wird das Konzept dargestellt.
Das E-Klassen-Konzept zielt auf die Förderung folgender Bereiche:
- Emotionalität (Persönlichkeitsentwicklung)
- Sozialverhalten
- Lern- und Arbeitsverhalten (Methodenkenntnis)
- Sprache
- Kognition
- Wahrnehmung und Bewegung
An der Michael-Ende-Schule wird zu Beginn und im Verlauf des Schuljahres eine an den Stärken orientierte Diagnostik durchgeführt. Diese besteht aus folgenden Komponenten:
- Diagnosebogen (AO-SF)
- Schuleingangstest (P.KUHN)
- Wahrnehmungs- und Motorikdiagnostik „Die Abenteuer der kleinen Hexe“
- Diagnostik im sprachlichen Bereich
- Visueller und auditiver Test
Die Diagnostik dient als Basis für Förderplankonferenzen, in denen die Lern- und Förderempfehlungen entwickelt werden, die in den Förderplänen dokumentiert werden. Auf dieser Basis setzt die Prävention an. Um den Leistungsfortschritt zu dokumentieren, werden Begleitportfolios für jeden Schüler erstellt.
Verbindliche Unterrichtskonzepte sowie gezieltes Fördermaterial für die E-Klassen stellen die Basis der LRS – Prävention an unserer Schule dar:
- Hör-, Schreib- und Sehpass (SOMMER-STUMPENHORST/Anfangsunterricht)
- Wuppi- Programm zur Förderung der phonologischen Bewusstheit (CHRISTIANSEN)
- Förderung graphomotorischer Fähigkeiten durch den Schreibtanz
- Förderung visuell-räumlicher Fähigkeiten durch den Einsatz von LOGICO sowie NIKITIN
- Erarbeitung der Inhalte über alle Wahrnehmungskanäle
- Arbeiten nach Tagesplan bzw. Wochenplan und/oder stationsorientiertes Arbeiten
- Klassenübergreifender Psychomotorikunterricht
- Kleine Fördergruppengröße
- Einsatz von computerbasierten Lern- und Förderprogrammen (BUDENBERG/AUDIOLOG/Gleitzeile/Lernwerkstatt)
- Förderorientierte Maßnahmen und Arbeitsgemeinschaften nach individuellem Förderbedarf wie: Feinmotorik, Förderung der phonologischen Bewusstheit, Bilderbuch AG, Raumlage, Voltigieren, klassenübergreifende Förderung der leistungsstarken Schüler, Tanzwerkstatt, Schwimmen, ADHS (Marburger Training)
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