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Beratung

Beratungstätigkeit in der Schule ist grundsätzlich, ebenso wie Unterrichten, Erziehen und Beurteilen, Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer (lt. Erlass vom 8.12.1997). Beratung bezieht sich an unserer Schule, als Schule im Primarbereich, in erster Linie auf die Beratung der Erziehungsberechtigten über Bildungsangebote, Fördermöglichkeiten und Fördermaßnahmen sowie Unterstützung und Hilfe bei Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten. Da an der Michael-Ende-Schule das Klassenlehrerprinzip bevorzugt wird, obliegt diese Aufgabe in erster Linie den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern. Sie werden dabei von den jeweiligen Teamkollegen, gegebenenfalls auch von der Schulleitung, unterstützt.
Eine Beratung erfolgt grundsätzlich freiwillig und basiert  auf gegenseitigem Vertrauen. Unabdingbare Voraussetzungen sind: Wertschätzung, Respekt, Authentizität, Empathie, Offenheit und die Fähigkeit, Unterstützung zu suchen und anzunehmen (vgl. Erlass vom 8.12.1997). Die Aufgabenfelder an der Michael-Ende-Schule sind: Information (Beratung über Bildungsangebote, Fördermöglichkeiten  und Schullaufbahnen), Intervention (Beratung bei Lern- und Verhaltensstörungen), Kooperation (mit Kolleginnen und Kollegen der Schule und der Regelschulen, Zusammenarbeit mit außerschulischen Therapeuten und Beratern).


1. Beratung als Information

1.1 Elternabende
Elternabende finden bei uns regelmäßig statt.
Für Schulneulinge ist bereits vor Beginn der Einschulung im Juni der erste Informationsabend. Die Eltern lernen die Säulen der pädagogischen Arbeit sowie die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer ihrer Kinder kennen und erhalten praktische Hinweise zur Einschulung.
Zu Beginn eines jeden Schuljahres und im Verlauf des 2. Halbjahres findet ein Elternabend im Rahmen der Klassenpflegschaft statt. Gleichzeitig erfolgen  Informationen über die Lerninhalte und Lernziele der jeweiligen Klassenstufe, sowie über methodische und didaktische Ansätze und besondere Fördermaßnahmen.
Für die E-Klassen findet im Oktober ein zusätzliches Treffen zur Information über das Lese- Rechtschreibkonzept an unserer Schule statt.
Am Ende des 1. Halbjahres der Klasse 3  ist der Elternabend bzgl. des Übergangs zu den weiterführenden Schulen. Ein Überblick über die zur Auswahl stehenden Schulen wird gegeben.

 

1.2 Einzelgespräche
In jedem Schulhalbjahr wird ein Elternsprechtag durchgeführt, an dem  in Einzelgesprächen der Lern- und Leistungsstand der Schüler besprochen wird und die individuellen Fördermöglichkeiten aufgezeigt werden.
Bei Bedarf finden nach Absprache zusätzliche Beratungsgespräche über weitere pädagogische und/oder therapeutische Maßnahmen statt.

 

1.3 Elternbriefe
Viermal jährlich bekommen alle Eltern eine Übersicht  der wichtigsten Schultermine in Form eines Infobriefes ausgehändigt.
Klassenspezifische Daten und Besonderheiten erfolgen über Briefe der jeweiligen Klassenlehrer. 

 

 


2. Beratung als Entscheidungshilfe

2.1 AO-SF
Im Rahmen der AO-SF finden mindestens zwei Elterngespräche einmal zu Beginn und dann zum Abschluss nach Vorlage des pädagogischen Gutachtens statt
(vgl. Aufnahmeverfahren der Schule).

 

2.2 Schullaufbahnberatungen
Bei der Rückführung zur Regelschule, beim Übergang zu weiterführenden Schulen und vor allem beim Wechsel des Förderortes (Besuch einer Förderschule mit einem anderen Förderschwerpunkt) erfolgen intensive Beratungsgespräche
(vgl. Rückführung/Übergänge).

 

 


3. Beratung als Problemlösungshilfe

3.1 Bei Lern- und Verhaltensproblemen
Beim Auftreten von Lern- und Verhaltensproblemen einzelner Schüler oder innerhalb der Klasse tauscht sich der Klassenlehrer zunächst  innerhalb des Klassenteams aus um zusätzliche Hilfen und Fördermöglichkeiten zu erkunden. Bei Bedarf  wird im erweiterten Team beraten und gegebenenfalls über außerschulische Maßnahmen entschieden. Es erfolgt selbstverständlich ein Austausch mit den Eltern bzw. außerschulischen Institutionen um kooperative Angebote zu besprechen.

 

3.2 Zu Fördermöglichkeiten und Therapie
In den Elterngesprächen erfahren die Eltern, wie ihr Kind in der Schule individuell gefördert wird und an welchen therapeutischen Zusatzmaßnahmen es teilnimmt
(vgl. Förderkonzepte und Förderorientierte Maßnahmen). Sie bekommen Anregungen für die Förderung zu Hause und erhalten Informationen über Förder-  und Therapieangebote im außerschulischen Bereich.

 

 


4. Beratung als Austausch von Meinungen und
    Erfahrungen

4.1 Innerhalb des Lehrerkollegiums
In regelmäßigen Abständen finden Teamsitzungen statt. In diesen Gesprächen werden Lerninhalte, Lernziele, pädagogische, methodisch-didaktische und therapeutische Maßnahmen erörtert. Auch neue Ideen und Konzepte werden thematisiert, entwickelt und erprobt.

 

4.2 Durch außerschulische „Experten“
Seit dem Schuljahr 2008/2009  kommt eine Psychologin des Heinrich-Meng-Instituts regelmäßig zu Beratungsgesprächen an unsere Schule um Lehrern Hilfestellungen in Problemfällen zu geben.
 



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